Projektbericht Level 1 und 2 im Rahmen der Ausbildung zur VIV-ARTE® Fachlehrerin KINÄSTHETIK-PLUS
1.Einleitung
In der Intensivmedizin wird heutzutage viel unternommen um Leben zu retten. Dabei steht die Gerätemedizin im Vordergrund. Oft sieht man vor lauter Geräte den Patienten kaum noch (Bild siehe Anhang). Dann dürfen natürlich die lebensrettenden Medikamente nicht fehlen. Wer denkt da, bei all der tollen Medizin, noch an Bewegung?!?
2.Mobilisation in der Pflege - Ausgangssituation - Bedeutung, Istzustand
Mobilisation, das bedeutet aufstehen, das Bett verlassen….
Das kann ein Intensivpatient eh nicht, geschweige denn ein Frühgeborenes! Doch diese Meinung ist falsch! Mobilisation ist auch bei einem Beatmungspatient möglich und nötig. Mit entsprechenden Kenntnissen ist es möglich einen beatmeten Patienten an die Bettkante zu mobilisieren. Dagegen ist es keine Mobilisation mit einem Patientenheber aus dem Bett in einen Stuhl gesetzt zu werden. Angenommen sie fliegen nach, sagen wir mal Amerika; da hatten sie dann doch recht wenig Bewegung, obwohl sie eine große Strecke zurückgelegt haben; fahren sie dagegen 5 km mit einem Fahrrad haben sie sich mehr bewegt, obwohl die Strecke deutlich kürzer ist.
Mobilisation bedeutet nicht immer gleich aufstehen. Auch im liegen kann man die Gelenke der Patienten mobilisieren. Dies ist nötig um die Funktion von Gelenke, Knochen, Muskeln, Bänder und Sehnen aufrecht zu erhalten.
Das Bewusstsein hierfür ist bei uns, auf der Kinderintensivstation in Ulm, bis vor kurzem gar nicht vorhanden gewesen, auch bei mir nicht.
Eines meiner Ziele ist es, hierfür mehr Verständnis zu schaffen. Einzelne Kolleg/innen mobilisieren bereits, vor allem die großen Patienten (über 1 kg). Ich denke in einem Jahr sieht es ganz anders aus. Da werden dann selbstverständlich auch die kleinen Patienten mobilisiert.
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1112 Silke Kerlein FLL2.pdf
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